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Time in Germany

 

 

MANCHOT - ein seltsamer Familienname

Meine Vorfahren waren hugenottische Weinbauern aus Jouy-aux-Arches und Lessy im Burgund und schrieben sich Mangeot. Nach der Aufhebung des Edikts von Nantes haben sie Frankreich verlassen und sind auf die andere Rheinseite nach Hessen gezogen. Dort ist irgendwann, spätestens gegen 1736, auf einem Standesamt in Frankfurt oder Offenbach ein Schreibfehler "passiert" und von da an hiessen sie Manchot - nicht ahnend oder wohl wissend - daß dieser Name - neben anderen Bedeutungen - eine sehr nette Nebenbedeutung hat.

Auf einer unserer zahlreichen Reisen nach Frankreich hatten wir folgendes nette Erlebnis:
Abends bei der Buchung eines Hotelzimmers fragte der Hotelier an der Rezeption nach unserem Namen. Nachdem ich diesen genannt hatte, flatterte er ganz aufgeregt mit beiden Ellenbogen und bemerkte feixend "oh, comme le péngouin".

Manchot, Königspinguin, lat. Aptenodytes patagonica

Der Königspinguin ist die zweitgrößte Pinguinart. Er ist nahe verwandt mit dem Kaiserpinguin. Die Vögel erreichen eine Größe von ca. 1 m und ein Gewicht von bis zu 20 kg. Ihre Federn werden 2,9 cm lang. Das Gefieder der Tiere ist am Rücken und an den Flügeln dunkelgrau und am Bauch weiß. Der Kopf und das Kinn sind schwarz. An den Kopfseiten und an der Kehle sind die Federn orangegelb gefärbt. Der Schnabel hat an beiden Seiten eine orangefarbene Stelle. Die Füße sind grau und unbefiedert. Diese Vögel sind gute Schwimmer und Taucher. Einige Tiere tauchen 7,5 Minuten lang und erreichen dabei Tiefen bis zu 325 m.
Der Lebensraum erstreckt sich auf die Küste Neuseelands, Australiens und Südafrikas. Das Brutgebiet dieser Pinguinart liegt auf den Inseln um die Südspitze Südamerikas. Gebrütet wird in großen Kolonien, die oft aus mehr als 100.000 Paaren bestehen. Da die Jungenaufzucht über ein Jahr dauert, legt das Weibchen nur alle 2 Jahre ein Ei. Das Ei wird in einer Bruttasche, der Abdominalhaut, über den Füßen ausgebrütet. Männchen und Weibchen brüten ca. 51 - 57 Tage. Die Jungen werden nach dem Schlüpfen nur etwa alle 2 Wochen gefüttert und verlieren dabei die Hälfte ihres Gewichtes.

Königspinguine ernähren sich überwiegend von Krill. Bedroht werden die Vögel lediglich von Raubmöwen, die Gelege, Küken oder verletzte Altvögel fressen. Der Königspinguin steht unter Schutz.